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©Sander Apotheke
Corona? Alles G-Regelt!

Von Zahlen, Buchstaben, Plus und Boostern

Auch saisonal bedingt steigen aktuell in der Wintersaison wieder die Corona-Infektionszahlen. Damit einher geht in den Medien ein buntes Durcheinander von Fachbegriffen und Abkürzungen für Corona-Regeln. Vielen fällt es schwer, da den Überblick zu behalten. „Sie sind aber wichtig für das tägliche Leben“, sagt Thomas Anthes, Apotheker und Inhaber der Sander Apotheken in Bremerhaven, und erklärt die Unterschiede.

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Was steht wofür? 

2G steht für geimpft oder genesen. „Gemeint sind hier alle, deren Impfung seit mindestens 14 Tagen komplettiert ist. Oder deren positiver PCR-Test mindestens 28 Tage, aber höchstens 180 Tage alt ist“, so der Gesundheitsexperte. 

2Gplus bedeutet, dass die betreffende Person geimpft oder genesen sein muss. Zusätzlich muss noch mindestens ein negativer Schnelltest vorliegen. 3G umfasst Personen, die geimpft oder genesen sind oder einen negativen Antigenschnelltest vorweisen können, der nicht älter als 24 Stunden ist. „Oder Menschen, die einen negativen PCR-Test haben, der nicht älter als 48 Stunden ist“, erklärt Anthes. 

3Gplus ist eine Regelungsvariante, bei der ausschließlich eine Testung mit dem genaueren PCR-Test zulässig ist bzw. akzeptiert wird.

1G erlaubt den Zutritt zu Räumlichkeiten und Veranstaltungen nur mit einem gültigen Testergebnis – das gelte auch für Geimpfte oder Genesene, erläutert der Apotheker.

Gute Gründe für Booster

Fast jeder Impfschutz muss früher oder später aufgefrischt werden: „Entweder, weil sich der Krankheitserreger verändert, gegen den die Impfung wirken soll – wir kennen das zum Beispiel von der jährlichen Grippe-Impfung. Aber auch ein Nachlassen der Wirkung der Schutzimpfung ist ein Grund für eine Auffrischung wie etwa bei der Tetanus-Impfung“, erklärt Anthes.

Verkürzter Zeitabstand

Das gilt auch für die derzeit verimpften Corona-Vakzine: „Aktuell ist vorgesehen, dass jeder und jede Geimpfte sechs Monate nach der zweiten Impfung eine Auffrischung, einen sogenannten Booster erhält“, sagt der Experte. Die Impfungen werden wieder beim Hausarztund in den Impfzentren bzw. Impfpraxen in der Reihenfolge vom Frühjahr durchgeführt. Es werde aber jetzt bereits darüber diskutiert, diesen Zeitabstand zu verkürzen, um den individuellen Impfschutz zu verbessern, ergänzt der Apotheker. 

Wachsam bleiben

Bei allen Regeln gilt: Keine Impfung schützt zu 100 Prozent. Also: Umsichtig bleiben, Abstände einhalten und in größeren Menschengruppen Maske tragen, rät Thomas Anthes. 


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