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Adventsspaziergang 950x500 Richtig Aufw rmen nach dem spaziergang im Advent
©Alena Ozerova/stock.adobe.com
Von heißem Tee bis zum ansteigenden Fußbad

Richtig Aufwärmen nach dem spaziergang im Advent

Egal, wie das Wetter ist, meist sind wir in Herbst und Winter nicht optimal angezogen. Entweder haben wir viel zu viel an und müssen die Jacke aufmachen, um uns abzukühlen. Oder wir frösteln und haben das Gefühl, schneller gehen zu müssen, um warm zu werden. Lesen Sie jetzt, wie Sie sich nach einem ausführlichen Spaziergang wieder richtig aufwärmen, hier:

Adventsspaziergang ohne Folgen

Für einen ausführlichen Adventsspaziergang oder einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt empfiehlt sich der sogenannte Zwiebellook. Tragen Sie mehrere Schichten, können Sie die oberste ausziehen, falls Ihnen doch zu warm wird. Am besten wirkt der Zwiebellook, wenn die erste Schicht auf der Haut Funktionsunterwäsche ist. So kann Schweiß abtransportiert werden. Die zweite Schicht sollte aus Fleece oder Wolle bestehen und somit isolieren. Eine möglichst wasserdichte Jacke oder ein Mantel schützen Sie vor Kälte und Nässe. Wenn Sie nun noch eine Woll- oder Thermosohle in Ihre Stiefel legen und den Kopf mit einer Mütze warmhalten, sind Sie perfekt gerüstet.

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Längeres Stehen auf dem Weihnachtsmarkt kühlt aus

Der Advent hat begonnen und damit auch stimmungsvolle Ausflüge auf die Weihnachtsmärkte der Region. Entgegen der landläufigen Annahme wärmen Glühwein oder Feuerzangenbowle nicht auf. Im Gegenteil, vielmehr merken wir unter der Wirkung des Alkohols nicht mehr so stark, wie kalt uns ist. Insofern ist alkoholfreier Punsch die bessere Wahl. Kommen Sie nach einem ausgiebigen Besuch des Weihnachtsmarktes etwas ausgekühlt wieder nach Hause, bereiten Sie sich am besten eine frische Tasse Tee zu. Dabei ist Ingwertee eine gute Idee. Ingwer wärmt, wirkt gegen Entzündungen und Erkältungskrankheiten im Anfangsstadium und mit ein bisschen Honig und Zitrone schmeckt er richtig gut. Reicht das noch nicht, kuscheln Sie sich mit einer warmen Decke auf Ihr Sofa, eine Wärmflasche dazu schadet auch nicht. 

Wenn die Kälte bleibt – ansteigendes Fußbad

Sollten Sie sich nach einem Spaziergang nicht zügig wieder aufwärmen, sondern die Kälte Ihnen wortwörtlich in den Gliedern stecken bleiben, dann machen Sie sich ein ansteigendes Fußbad nach Kneipp: Hierzu nehmen Sie sich einen Eimer oder eine Fußwanne und lassen Wasser mit ungefähr 33 Grad ein. Stellen Sie Ihre Füße in das Wasser und erwärmen Sie das Wasser, indem Sie neues, wärmeres dazu laufen lassen, bis es höchstens 40 Grad warm ist. Lassen Sie Ihre Füße und Beine nicht länger als zwanzig Minuten im Wasser und trocknen Sie sie anschließend sehr gründlich ab. 

Gönnen Sie sich etwas Ruhe

Am besten legen Sie sich danach für eine halbe Stunde ins Bett und ruhen, denn das ansteigende Fußbad macht müde. Dieses Fußbad hilft gegen beginnende Erkältungskrankheiten und tut gut, wenn ein längeres, inneres Frösteln Sie durchkühlt. Sollten Sie Venenerkrankungen bzw. eine Thromboseneigung oder Krampfadern haben, ist das Fußbad nicht das Richtige für Sie. Auch beim diabetischen Fußsyndrom oder schweren arteriellen Durchblutungsstörungen empfiehlt es sich nicht.

Spazierengehen ist gesund

Auch wenn die Temperaturen gerade etwas frischer sind, gibt es nur gute Gründe, regelmäßig spazieren zu gehen. Schon eine halbe Stunde fünfmal in der Woche verbessert die Herzgesundheit, stärkt das Immunsystem, hilft bei Gelenkschmerzen, senkt das Alzheimer- und verringert das Diabetesrisiko. Auf gute Bewegung!


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