zurück
kern.GESUND / Gesund & Lecker
Hirsethema 950x500 Superfood Hirse
©laplaterescastock.adobe.com
Boostern Sie Ihren Nährstoff- und Vitaminhaushalt

Superfood Hirse

Vorurteile können sich lange halten – so auch bei der Hirse. „Langweiliges Ökofood mit fadem Geschmack“, „reinstes Vogelfutter“ – so oder so ähnlich denken viele Menschen noch immer über dieses völlig unterschätzte Superfood. Was das Getreide so gesund macht und wie Sie es besonders lecker verzehren können, erfahren Sie jetzt hier.

Hirse steckt voller Vitamine und Nährstoffe

Magnesium, Kalium, Fluor, Schwefel, Phosphor, Zink sowie besonders viele B-Vitamine und Eisen: All das und noch viel mehr steckt im Superfood Hirse. Mit ihrem Eisengehalt schlägt die Hirse andere Getreide um das Doppelte bis Dreifache. Und leistet damit auch noch einen ordentlichen Beitrag zur Blutbildung. Gerade deshalb wird Hirse von Vegetariern und Veganern sehr geschätzt. 

Ajax loader Superfood Hirse

Hirse macht die Haare schön

Auch volles, gesundes Haar kann ein positiver Nebeneffekt regelmäßigen Hirsegenusses sein. Denn: Das Getreide ist voller Kieselsäure und damit Silizium, dessen Verzehr für schöne Haut, festes Bindegewebe, tolle Nägel und gesundes, glänzendes Haar sorgt. Gerade wer schon einmal mit Haarausfall zu tun hatte, wird sich über die wachstumsmotivierende Wirkung des regelmäßigen Hirsegenusses freuen.

Unterschied zwischen Braunhirse und Goldhirse

Hirse ist eine Sammelbezeichnung für kleinfrüchtiges Spelzgetreide mit 10 bis 12 Gattungen. Sie gehören alle zur Familie der Süßgräser. Sämtliche Hirsearten können nach der Beschaffenheit der Körner in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden: 

  • Sorghumhirsen mit deutlich größeren Körnern
  • Millethirsen, auch „echte Hirsen“ oder „kleine Hirsen“ genannt. Zu diesen gehören die meisten Gattungen, auch die Goldhirse oder die Braunhirse

Während die Braunhirse einen höheren Gehalt an Antioxidantien enthält, punktet die Goldhirse mit mehr Beta-Carotin. Grundsätzlich haben aber alle Sorten ähnlich hohe Anteile an Eisen, Magnesium, Silizium, Zink, Fluor, Eiweiß und den B-Vitaminen.

Braun- und Goldhirse eigenen sich hervorragend zum Kochen. Aber auch Hirseflocken, für die das ganze Korn sanft gedämpft und dann zu Flocken gewalzt wird, sind eine köstliche Grundlage für Porridges oder Pfannkuchen. 

Leckere Zubereitungsmöglichkeiten

Hirse ist schnell in Wasser, Brühe oder Milch gekocht und lässt sich sowohl süß als auch deftig lecker zubereiten. Ihr entscheidender Vorteil gegenüber anderen Getreidesorten: Sie ist glutenfrei!

Und lässt sich unter anderem wunderbar zubereiten als: 

  • Hirsotto: Statt Risotto-Reis wird auf die gleiche Weise Hirse verwendet.
  • Frühstücksbrei: Hier wird die Hirse in Milch oder Wasser gekocht und zum Beispiel mit Nüssen, Apfelmus oder anderen leckeren Zutaten kombiniert.
  • Kuchen: Das aus Zwerghirse gewonnene Teffmehl kann gut mit Kokosmilch kombiniert werden.

Weitere Artikel