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Strahlendes Weiß in aller Munde

Bleaching kann bei Verfärbungen helfen – Aber alles hat seine Grenzen

Weiße Zähne gelten als Schönheitsmerkmal: Wer nicht von Natur aus gesegnet ist, sucht nach Wegen, den Beißerchen zu mehr Strahlkraft zu verhelfen. „Bleaching“, zu deutsch Zahnaufhellung, ist buchstäblich in aller Munde. „Sachgerechtes Aufhellen beeinträchtigt die Zahnhartsubstanz nicht. Aber allem Bleaching sind auch Grenzen gesetzt“, sagt Dr. Eduard Arendt von Arendt Dental MVZ in Bremerhaven.

Wunsch nach Bleaching wird größer

Ob jemand porzellanweiß oder eher gelbliche Zähne hat, ist von Natur aus verschieden. Die Zahnfarbe ergibt sich aus der individuellen Schichtdicke der Zahnhartsubstanz, dem dunkleren Dentin im Inneren und der äußeren, hellen Schicht. Etwa 20 verschiedene Zahnfarben im Normbereich kennt Dr. Arendt aus seiner Praxis. Der Wunsch nach Zahnaufhellung wird immer wieder geäußert: „Auch wenn wissenschaftlich nicht abschließend geklärt ist, ob der äußere Zahnschmelz durch die Behandlung aufgeweicht wird, spricht erstmal nichts gegen diese Behandlung“, so der Mediziner. Die meisten Bleaching-Produkte enthalten bis zu 40 Prozent Wasserstoffperoxid, welches durch die Prophylaxe-Fachkräfte im Arendt Dental MVZ als Gel aufgetragen wird. Dadurch verschwindet die Verfärbung und nach oft mehreren Sitzungen erscheint der Zahn wieder heller.

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Grenzen setzt die Zahnhartsubstanz – ab einem bestimmten Punkt lässt sich keine weitere Aufhellung mehr erzielen. „Unsere Fachkräfte sind erfahren und können vorab einschätzen, wie das Ergebnis ausfallen wird“, so Dr. Arendt. Auch Füllungen oder Zahnersatz könnten das ästhetische Ergebnis beeinflussen, da künstliches Material farbtreu bleibt und nach einer Aufhellung den harmonischen Gesamteindruck stört.

„Frei verkäufliche Bleichmittel enthalten gemäß EU-Kosmetik-Verordnung höchstens 0,1 Prozent Wasserstoffperoxid – davon ist kein nachhaltiger Bleaching-Effekt zu erwarten.“

Dr. Eduard Arendt

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